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Alt 23.06.2006, 19:29   #13
jailbird25
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Zitat:
Zitat von bax

so....zum mitmeisseln:

Verdichterkennfeld:
Das Betriebsverhalten des Turboladers ist im Kennfeld über den Parametern Druckverhältnis, Drehzahl und Durchsatz aufgespannt Dieses Kennfeld ist zu beiden Seiten hin begrenzt,erstens durch die Pumpgrenze und zweitens durch die Stopfgrenze. Während das überschreiten der Pumpgrenze mit Leistungseinbruch des Turbos zur Folge hat, steht die Stopfgrenze für jenen Bereich der den maximalen Durchsatz des Turbos begrenzt.
Die beidseitige Beschneidung des Verdichterkennfeldes kommt daher da ja der Turbo kein in sich geschlossenes Gehäuse darstellt sondern eine nach vorne ( Einlaß) und nach hinten ( Auslaß) offene Maschiene darstellt.
Im Verdichterkennfeld, was jeder Turbo besitz, stellt der linke Rand vom Kennfeld die Pumpgrenze dar.
In diesem Bereich erfolgt kein Luftdurchsatz mehr weil die LOuftströmung an den Verdichterschaufeln abreißt.
Das ist genau und nämlich dann der Fall, wenn der Druck im LL System zu hoch, der Volumenstrom aber zu gering ist.
Stichwort geschlossene oder im unteren Teillastbereich stark angestellte Drosselklappe.
Lesitungsstarke und hochaufgeladene Benzinermotoren...wie bei so einigen hier die den Motor etwas stärker beatmen als 0,7 Bar können von der Pumpbroblematik betroffen sein da sie mit hohen Druckverhältnissen ( über 2:1) fahren.
Erreicht der Turbo die Pumpgrenze fördert er also erstmal zunächst gegen die Drosselklappe....Folge: der Druck steigt stark an, der Volumenstrom aber sinkt weil infolge des zu engen Drosselklappenquerschnittes keine Luft mehr durchgesetzt werden kann.
Der geringe Förderstrom kann von den Verdichterschauffeln ( Ansaugseite) nicht mehr richtig geführt werden und genau an diesem Punkt kehrt der Volumenstrom ( überschüssige Ladedruck) um....endefekt....die Luft strömt rückwärts und beaufschlagt wieder das Verdichterrad!
Der Turbo kommt ins " Pumpen " weil er den nunmehr gewonnenen Volumenstrom wieder durch das LL System schickt wodurch sich wieder Druck aufbaut.
Und das wiederholt sich immerwieder.
Da ja der Weg zum abblasen des überschüssigen Druckes so schnell wie möglich passieren muss, sollte das Ventil immer kurz vor der Drosselklappe angebracht sein.So hat der Druck den kürzesten weg in die Atmosphäre oder wie in Serie vor den Verdichter!
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