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Wieviel Spiel darf ein Differential haben?
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Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke:
Wieviel Spiel darf ein Differential haben? Versuchsaufbau: Supra nur so weit angehoben, damit ich drunter komme, Die Hinterräder sind noch am Boden, Handbremse gelöst und Getriebe (Handschalter) in Neutralstellung (also kein Gang eingelegt) Dann unter dem Wagen versucht, die Kardanwelle zu drehen. (und somit auch die Eingangs, bzw. Antriebswelle am Differential) Man muss schon kräftig zupacken beim Drehen. Zuerst hat sich nichts bewegt, dann, nach ein paar Versuchen, konnte ich die Kardanwelle ein kleines Stück drehen. Dann habe ich das Selbe bei meinem BMW E39 durchgeführt: Hier konnte ich die Kardanwelle deutlich weniger bewegen. Anbei ein paar Bilder von den Zuständen, ich hab in einer Stellung mit einem weißen Marker die gegenüberliegenden Stellen (in der Flucht) markiert, dann gedreht, also das bisschen, was ging. (die zwei Bilder mit den Rippen sind von der Supra) Jetzt wär es interessant, wie sich ein „normales, gutes“ Differential verhält. Das Differential, um das es bei der Supra geht, hat mehr als 300.000 km runter, beim BMW E38 grad mal 200.000 km Der Grund für meine Frage wegen dem Spiel: Beim Schalten, ich glaub, meistens beim Anfahren, spürt man einen leichten Schlag. Ob das von dem Spiel kommt? Die Kardanwelle wurde bereits 2x gewuchtet, beim 2. Mal, feingewuchtet, bei hohen Drehzahlen. Mittellager wurde beim 1x Wuchten bereits erneuert. |
AW: Wieviel Spiel darf ein Differential haben?
Hy,
Im Handbuch sollte das Spiel drinnen stehen, was man am geöffneten Diff das Flankenspiel misst und welche Werte min/max sind. Ich hatte das selbst beim Mk.IV Diff Umbau, das ich zuviel Spiel hatte, dann schlägt es anständig bei jeden Lastwechsel. Hilft dir jetzt nicht viel, vielleicht kann das ja wer bei einem anderen Diff so machen wie du es gemacht hast, um von außen das mal zu vergleichen. |
AW: Wieviel Spiel darf ein Differential haben?
Hi Knight Rider,
ich merke ebenfalls einen deutlichen Schlag im Antriebsstrang beim Schalten. Dieser lässt sich teilweise durch gefühlvolles Loslassen der Kupplung ausgleichen, ist aber mühsam und nicht immer machbar. Spiel habe ich an der Kardanwelle auch. Neulich, als ich die Bremsen gemacht habe, habe ich gleich die Kupplungsflüssigkeit mitgewechselt. Zuerst dachte ich, die Flüssigkeit sollte noch in Ordnung sein, da ich erst letzten Sommer neue Bremsflüssigkeit kurz mit dem Pedal durchgepumpt hatte. Ich habe mich dann aber gewundert, wie dreckig der Behälter war, und ihn gründlich gereinigt und gespült (ohne ihn auszubauen). Da kam ordentlich Schmodder raus! Als ich anschliessend die Bremsen testen wollte, kam die grosse Überraschung: Die Bremsen bremsten kaum besser als vorher, aber der Schaltschlag war DEUTLICH weniger geworden. Man könnte fast sagen, dass wieder normal geschalten werden kann. Es gibt zwar immer noch einen Schlag, vor allem wenn man die Kupplung nicht sanft kommen lässt, aber das ist kein Vergleich zu vorher! KA inwiefern das mit deinen Problem zu tun hat, aber dachte das wäre sicher ein Post wert, wenn das Thema sowieso gerade angesprochen wird. 😊 Gruss Dave |
AW: Wieviel Spiel darf ein Differential haben?
Normalerweise misst man das ja am Ring Gear:
http://www.cygnusx1.net/Supra/Librar...aspx?S=RA&P=38 Und da hast eine Spanne von 0,13 bis 0,18 mm. Es ist sicher möglich das umzurechnen um auf den Winkel an der Eingangswelle zu kommen, aber ich denke da spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Daneben ist aber ja nicht nur dieses Spiel maßgeblich, sondern auch Sachen wie Eingangswelle zu Ring Gear über Pinion Depth etc. Also diverse Dinge, die man kontrollieren müsste, um ne sinnvolle Aussage zu treffen. |
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